Am Freitag, den 11. September 2026, besuchten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs im Rahmen des Kunstunterrichts das Museum für Fotografie in Berlin. Ziel der Exkursion war es, Fotografie nicht nur als Abbildung von Wirklichkeit, sondern als eigenständige künstlerische Ausdrucksform kennenzulernen und unterschiedliche fotografische Positionen und Arbeitsweisen zu entdecken. Im Museum konnten die Schülerinnen und Schüler gleich vier unterschiedliche Ausstellungen erkunden. : „Rooms / Stages“, „Helmut Newton’s One-off Album“, „Intermezzo. Revisiting Helmut Newton“ und „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus Fotografinnen“. Besonders die Arbeiten von Helmut Newton zeigten, wie Fotografie Räume, Mode und Menschen inszenieren und dabei ganz unterschiedliche Wirkungen erzeugen kann. Die Ausstellung zu den Bauhaus-Fotografinnen eröffnete wiederum einen Einblick in experimentelle Bildsprachen und ungewöhnliche Perspektiven und machte zugleich die bedeutende Rolle von Fotografinnen in der Geschichte der Fotografie sichtbar.

Die Schülerinnen und Schüler begegneten unterschiedlichen fotografischen Ansätzen – von Porträts und Architekturfotografie bis hin zu abstrakten und experimentellen Aufnahmen. Dabei wurde deutlich, wie die Fotografinnen mit neuen Perspektiven und ungewöhnlichen Bildausschnitten die Möglichkeiten des Mediums erweiterten. Ergänzt wurde die historische Ausstellung durch Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen, die in einen Dialog mit den Bauhaus-Positionen treten. Der Museumsbesuch knüpfte unmittelbar an die Inhalte des Kunstunterrichts an und bot den Schülerinnen und Schülern damit die Möglichkeit, diese Inhalte direkt an Originalwerken zu erleben. Der Besuch eröffnete zugleich neue Perspektiven auf die Frage, wie fotografische Bilder entstehen, welche Wirkung sie erzeugen und wie sie unsere Wahrnehmung von Menschen, Räumen und Gesellschaft beeinflussen können.