Der evangelische Religionsunterricht stellt sich vor!

R E L I G I O N SUNTERRICHT – was fällt einem dazu ein?
- verschiedene Glaubensrichtungen oder Lebensanschauungen, die jeweils ganz unterschiedliche Menschen miteinander verbinden
- Kirche, Papst und Ketzergeschichte und der „Da Vinci Code"
- mutige Leute, die sich Unrecht und Gewalt entgegenstellten
- Kirchengebäude, die in unseren Städten und Dörfern stehen und Glockengeläut
- Diakonie, Altenfürsorge, Behinderteneinrichtungen und die Menschen, die sich umeinander kümmern
- Gemeinschaft und Gemeinde, Weihnachten und das Osterfest
- Menschen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen und an eine menschenfreundliche Welt glauben
- für Hoffnung und Sehnsucht nach Frieden, für eine Hoffnung über den Tod hinaus.

R E L I G I O N SUNTERRICHT?
Unser Lehrplan führt uns durch die großen Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus (wobei die anderen nicht ausgeschlossen werden). Wir machen uns bekannt mit der Geschichte, Kunst und Kultur verschiedener Völker und ziehen von dort aus Verbindungen zum heutigen weltpolitischen Geschehen. Wir stellen die Frage nach den ethischen Werten unseres Zusammenlebens und die Frage nach uns selbst. Der Religionsunterricht fordert auf zur Wahrnehmung des anderen und zu Toleranz und Dialog.
Was gibt es da noch zu lernen?
- Fragen stellen, Positionen formulieren und in der Vielfalt der Möglichkeiten eine eigene Orientierung finden
- im Lern-Team den anderen ernst nehmen und seine/ihre Meinung akzeptieren
- Lerninhalte mit dem Wissen aus anderen Fachbereichen verknüpfen (Literatur, Geschichte, Kunst, Physik)
- Gesprächsregeln bei Diskussionen beachten; vor allem: zuhören lernen
- die Vielfalt von Welt- und Lebensvorstellungen erfahren
- den Wert von eigenen Vorstellungen schätzen lernen, statt andere Meinungen fraglos zu übernehmen
- den Blick schärfen für die Unterscheidung zwischen gut und böse
- einander vertrauen

Der ev. Religionsunterricht in der Schule ist offen für alle, unabhängig von einer Religionszugehörigkeit – jeder und jede kann daran teilnehmen. Es geht um Wissensvermittlung und Einübung eines toleranten Miteinanders, nicht aber um Glaubenserziehung. Dafür sind die jeweiligen Gemeinden zuständig.
Alexander Schenk/ RE




